Einmal, im Katalog zur Ausstellung in der Küppersmühle, spricht es Anselm Kiefer aus: „Die Rezeption meiner Arbeit ist wie bei einer kaputten Schallplatte in einer Rille stecken geblieben.“ Kiefer reklamiert, dass in seinem Werk das Sinnliche, Positive übersehen und stattdessen das Düstere und Bedrohliche wahrgenommen wird.
Landschaftsmalerei hat sowohl in Polen als auch in Deutschland eine lange Geschichte. Roman Lipski reiht sich hier mit seinen Malereien ein. Das Polnische Institut in Düsseldorf präsentiert nun eine Schau des Wahl-Berliners.
Vielleicht hängt es mit der Popularität von Kunst im Jahr der documenta zusammen, dass derzeit so viele Ausstellungen auf höchstem Level stattfinden. Leverkusen stellt Rosemarie Trockel im Dialog mit Paloma Varga Weisz aus, das Kunstmuseum Bonn zeigt Lewis Baltz,...
Eine Aufgabe der zeitgenössischen Kunst ist es, die Gegenwart zu transzendieren, auf sie zu reagieren und darin unangepasst und weitsichtig zu sein.
Nach einigem Tauziehen zwischen Ämtern und den Betreibern darf die Kölner Kulturoase „Odonien“ ihre Veranstaltungen weiter durchführen. Aufgrund von Sicherheitsmängeln sollte diese geschlossen werden. Doch die Lage ist nur vorläufig geklärt.
Meist gehören die Ausstellungen alter Kunst zu den herausragenden kulturellen Ereignissen. Auf zwei Malerei-Schauen in NRW trifft dies jedenfalls zu.
Zwei herausragende Künstler-Museen weit über unsere Region hinaus sind das Max Ernst Museum des LVR in Brühl und das Arp Museum im Bahnhof Rolandseck bei Remagen, die – in ihrer jetzigen Form – beide erst vor ein paar Jahren eröffnet wurden.
„Imperium“, „Industriedynastie“ und nun „Mythos“ – das Ruhr Museum Essen zeigt mit „Mythos Krupp“ eine 200jährige Ruhrgebietssaga über die Industriefamilie. Samstag eröffnete die Ausstellung, sie läuft bis zum 4.11.
Der Titel der Ausstellung von Michael Schmidt im Museum Morsbroich spricht viele Lesarten an – die Ausstellung „Lebensmittel“ handelt von Leben in funktionalisierter Form, und es geht um unser Leben, selbst wenn dies so nicht auf den Fotografien zu erkennen ist.
Die Kuratorin für Fotografie des Folkwang-Museums Ute Eskilden stellt mit „Der Mensch und seine Objekte“ eine besondere Ausstellung zusammen. Bis zum 29. April ist sie geöffnet.
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