Wenn mitten im Nirgendwo der Motor plötzlich streikt, hilft auch der faulste Zauber nichts mehr. Das muss selbst der alte Merlin erkennen, den Regisseur Roland Schwab auf der Bühne des Gelsenkirchener Musiktheaters zwar nicht in die Wüste, wohl aber in die Ödnis der Highlands schickt.
Ein großer romantischer Dichter mit seinen Fantasie- und Nachtstücken steht im Mittelpunkt dieser letzten, unvollendet gebliebenen Oper Jacques Offenbachs: E.T.A. Hoffmann.
Mit herausragender Dekadenz und Exzentrik hat sich gleich eine ganze Reihe altrömischer Kaiser ihren Platz in der Weltgeschichte gesichert. Marcus Aurelius Antoninus, der später den Beinamen „Elagabal“ bekam, aber sticht selbst aus diesem illustren Kreis noch hervor.
Die neuen Spielregeln hat der alte Eisenstein noch nicht so recht verstanden. Der Krieg ist verloren, und nun will niemand mehr dabei gewesen sein bei der einst so glühenden großdeutschen Hitler-Gefolgschaft.
Die Kammeroper „Hanjo“ schlägt die Brücke zwischen Ost und West: Einerseits ist die Textvorlage von der Tradition des No-Theaters beeinflusst, andererseits überwindet die Vertonung die streng kodierte Ausdrucksform der japanischen Theatertradition durch die Einflüsse zeitgenössischer Musik und macht das Erleben der Figuren auch für den Europäer unmittelbar erfahrbar.
Lange galt Donizettis „Liebestrank“ als ziemlich biederes Stück. Dabei bietet der Buffo-Zweiakter der Regie eine durchaus dankbare Vorlage. „L´elisir d´amore“ ist eine leichte Gute-Laune-Oper mit beinahe beliebig ausschmückbarem Handlungsgerüst:
Gut zwei Jahre ist es her, da gaben Regisseurin Annette Wolf und Ausstatterin Lena Brexendorff an der Hagener Oper ihren Einstand und landeten mit Rossinis „La Cenerentola“ prompt einen Coup.
Tristan und Isoldes Liebe ist von Anfang an untrennbar mit dem Tod verbunden. Die Oper als Spiegel unerfüllter bürgerlicher Sehnsucht: Eine junge Frau, meist Sopran, flieht in die Arme eines jugendlichen Liebhabers, meist Tenor, um der unerfüllten Ehe und ihren gesellschaftlichen Zwängen zu entkommen.
Einträchtig sitzt die Familie vor dem Fernseher. Die Mutter hat ein Handtuch um die nassen Haare gebunden. Die beiden Kinder sind schon im Schlafanzug. Bloß das Programm will so gar nicht zum gemütlichen Ausklang des Tages passen.
„Es entsteht eine solche Flut von Bildern, dass es reichlich verwirrend wird.“
Cio-Cio-San hat sich herausgeputzt. Sie will sich unterscheiden von den billigen, Kaugummi kauenden Huren in kurzem Rock und langen Plateau-Stiefeln, die in Wahrheit ihre Kolleginnen sind. Doch der edle Kimono wirkt deplatziert.
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