Bewegung bringt man nicht unbedingt mit dem in Verbindung, was man gemeinhin in einem Museum sieht. Außer vielleicht im BMW-Museum, wo die Autos an den Wänden entlangfahren. Aber Tanz? Wie lassen sich Dynamik und Kontemplation miteinander verbinden?
Zum 6. Mal fand vom 18.-21.10. „638 Kilo und weitere Delikatessen“ statt. Vergangenen Sonntag endete das Festival mit der Preisverleihung im Schwimmbad Rüttenscheid.
Mit Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ nahm sich der französische Choreograph Laurent Chétouane eines Klassikers der Balletmusik an.
Köln kann sich glücklich schätzen. 36 Prozent aller freien Choreografinnen und Choreografen in NRW leben und arbeiten in Köln. 40 Prozent aller freien Tanzvorstellungen sieht man in Köln. Was für eine vitale, künstlerisch vielfältige und auf Kontinuität angelegte Tanzszene das ist, lässt sich auch am Tanzkalender Köln ablesen.
Die Tanzkompanie Beijing Dance I LDTX begeistert mit einer formidablen Darbietung das Kölner Publikum.
Gestern stellte die designierte Intendantin sich selbst und ihre zukünftigen Pläne für das Tanzhaus in Düsseldorf vor. Masuch deutete dabei einige „Akzentverschiebungen“ an, will die Strukturen des Tanzhauses aber generell erhalten. Wichtig sei ihr vor allem die Arbeit mit jungen Künstlern.
„Unter Uns!“ Klingt das nicht wie der Name einer Eckkneipe irgendwo im Rheinland oder in Westfalen? Mit demonstrativer Gemütlichkeit hat das „Generationenprojekt“ aber nichts zu tun, mit dem Silke Z. und ihr Ensemble resistdance nun schon seit Jahren ihr Publikum auf ungewöhnliche Weise unterhalten.
Auch Tragik lässt sich steigern. Je größer das Unglück der anderen, umso lukrativer die Berichterstattung, denn Katastrophen können sich unserer Aufmerksamkeit sicher sein. Aber was ist mit den Betroffenen, wie leben sie weiter, wenn draußen in der Welt niemand mehr an ihrem Leid interessiert ist, weil es nach ranziger Trauer schmeckt?
Mit ihrer Inszenierung „TimeGaps“ gelingt Ilona Pászthy eine intellektuelle Konstruktion mit poetischen Momenten, in denen die Realiät des Körpers nie aus den Augen veloren wird.
Die neue Spielzeit im Wuppertale Tanztheater ist eine Reminiszenz an die Vergangenheit. Auf dem programm stehen Werke von Igor Strawinsky bis neueinstudierte Stücke aus der Anfangszeit des Theaters.
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