Erstmals in der Geschichte des Tanzes in Köln findet am Montag, 18. Juli, eine Tanzkonferenz statt, die als regelmäßige Einrichtung die nachhaltige Entwicklung des Tanzes in Köln fördern soll.
Ein Malheur ist geschehen. Die beiden Angestellten einer Videothek in Michel Gondrys Film „Be kind Rewind“ stellen fest, das etliche Videobänder mit Filmklassikern aus Versehen gelöscht wurden. Kurzerhand drehen sie die Filme mit der eigenen Kamera nach und bieten sie als teure schwedische Kopien an.
Eine Totenmesse, die nicht der Toten gedenkt, sondern die Leidtragenden selig preist, das ist Johannes Brahms 1866 mit „Ein Deutsches Requiem“ gelungen. Daraus ein meisterhaftes Ballett zu machen, das zudem auf klassische Posen und Formen verzichtet, das gelang jetzt Choreograf Martin Schläpfer in Düsseldorf.
Was ein Genie ist, darüber ist sich selbst Wikipedia nicht einig. In der Kunst wird Neo Rauch derzeit als Maler-Genie gefeiert. Viele, die mit seinen postsozialistischen Tableaux wenig anfangen können, werden das anders sehen. Im Tanz wagt sich bislang niemand, einen Tänzer oder Choreografen als Genie zu bezeichnen.
„Das Publikum goutiert die 180-Grad-Wende“. Für die Tanzbühnen in Nordrhein-Westfalen geht in diesem Monat eine erfolgreiche Spielzeit zu Ende. Die Auslastung der Tanz- und Ballettvorstellungen hat deutlich zugenommen.
Geheimnisvoll wirkt der große schwarze Würfel, dessen Außenhaut glänzt, als sei sie lackiert. Das Publikum spiegelt sich in seiner Oberfläche, und es wird noch manches Mal auf sich zurückverwiesen während der Tanz-Performance von Ilona Pászthy, die den rätselhaft beiläufigen Titel „Winterlandschaft mit Nescafé #2“ trägt und jetzt Premiere in der im Süden von Köln gelegenen Wachsfabrik hatte.
Sexy, humorvoll, kontrastreich: Das Aterballetto aus Italien bot bei seinem Gastspiel "Terra/Rossini Cards" eine Quelle der Ideen - und wurde vom Publikum frenetisch gefeiert.
In der Landwirtschaft nennt man sie Subventionen. In der Kultur spricht man von Fördermitteln. Beide meinen das Gleiche: Öffentliche Gelder aus dem Steuersäckel.
Mit zwei Gläsern Milch markiert Raimund Hoghe die Fläche, auf der sich das Geschehen der Choreographie „L'après-midi“ abspielt. Mit dem gesammelten Ernst eines Zen-Meisters verengt oder erweitert er die Positionen auf der Bühne.
Es ist erstaunlich, wie beständig Ballettdirektoren im Vergleich zu Theater- Intendanten sind. Zwei...
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