engels: Frau Süssmuth, inzwischen gibt es eine dritte Außenministerin der USA, eine Bundeskanzlerin. Hat die Frauenbewegung ihre Ziele erreicht?
Rita Süssmuth: Sie hat nicht alle Ziele erreicht. Die Frauenbewegung und auch der gesellschaftliche Einfluss durch die Wiedervereinigung haben eine moderne Frauenpolitik auf den Weg gebracht. Trotzdem sind wir immer noch auf dem Weg. Dazu nenne ich vier Stichpunkte: die neue Frauenarmut, die ungleichen Löhne, die ungleiche Verteilung bei Führungspositionen und die Vereinbarung von Familie und Beruf.
Der riesige Traumfänger über ihrem Bett ähnelt einem Spinnennetz, und die Dekoration wird dominiert von Spinnen und Skorpionen. Jeannette Trowato (45), Sternzeichen Skorpion, liebt Spinnen. „Ich kann auch große Spinnen anfassen.“
Steigende Energiepreise und zunehmender Rohstoffmangel drängen zur Suche nach alternativen Energien, die nachhaltig, umweltfreundlich, verlässlich sind. Ein attraktiver Lieferant ist die Sonne. Die Gewinnung von Strom und Wärme aus ihrer Kraft hilft, den weltweiten Vorrat an fossilen Energieträgern wie Erdgas, Stein- und Holzkohle sowie Erdöl zu schonen. Und: Energieerzeugung aus Sonnenlicht schadet der Umwelt nicht. Von den zahlreichen Techniken, Sonnenstrahlen in Energie umzuwandeln, ist eine die Photovoltaik.
Wenn es um Energie geht, haben sie eindeutig die Nase vorn: Holzpellets bieten gegenüber konventionellen Energielieferanten Erdöl, Gas und Strom zahlreiche Vorteile hinsichtlich ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit – Stichwort: erneuerbare Energien. Dennoch ist hierzulande das Heizen mit Holzpellets ein langsam wachsender Trend, verglichen mit Kanada und den USA, wo die kleinen Holzpress-Stäbchen schon seit Anfang der 80er Jahre als eine alternative Energiequelle im Zuge der weltweiten Ölkrise sind.
Seit Jahren ist der Staat bemüht, die Quasi-Monopolisten der Branche zu zügeln, ohne für den Verbraucher sichtbaren Erfolg. Dagegen stehen kleine Anbieter und kommunale Stadtwerke, die um ihre Zukunft ringen.
engels: Herr Hüttenhölscher, ist unsere Welt noch zu retten?
Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher: Na sicher. Sie verändert sich aber. Durch die Klimaerwärmung erwärmt sich allein durch die bereits emittierte CO2-Belastung der Planet um durchschnittlich zwei Grad Celsius. Wenn es bei diesen zwei Grad bleiben würde, wäre das Problem noch zu handhaben. Es bedarf aber enormer Anstrengungen, dass wir nicht hemmungslos große Mengen klimaschädlicher Gase in die Umwelt emittieren. Denn dann wäre die Welt nicht mehr zu retten.
200.000 Jahre – was für eine Zeit! Was kann in dieser Zeitspanne alles passieren? Und was passiert nicht? Für Technetium-99, ein Spaltprodukt bei der Gewinnung von Kernenergie, reichen die 200.000 Lenze gerade einmal, um sich selbst abzubauen und ungefährlich für den menschlichen Organismus zu werden. Nur wer kann sich nach dieser langen Zeit noch darüber freuen? Was in dieser fernen Zukunft noch von Wuppertal und dem Rest der Welt übrig ist, beschrieb der Schweizer Autor Friedrich Dürrenmatt mit den einfachen Worten: „Atommülldeponien werden die einzigen Zeugen und Hinterlassenschaften sein, die darauf hinweisen, dass es den Raubaffen Mensch einmal gab“.
Jedes Jahr absolvieren vier bis sechs junge Menschen aus Wuppertal ihr freiwilliges soziales Jahr in Nicaragua. Auch die Wuppertaler Feuerwehr engagiert sich sehr mit Besuchen und Spenden ausgedienter Fahrzeuge, die dort dringend gebraucht werden...
Kenntnisse von Flugverbindungen oder Autobahn-Dreiecken sind herzlich überflüssig: Ausschließlich ihrem eigenen Drahtesel vertrauen sich die rund 55 Mitglieder und Freunde der im Jahr 1998 gegründeten Organisation „Der grüne Weg e.V.“ an, um seitdem regelmäßig mit dem Fahrrad den Partnerstädten ihrer Heimat Wuppertal einen Besuch abzustatten.
engels: Herr Gerlach, warum hat Wuppertal eine Partnerstadt in Israel?
Arno Gerlach: Wir möchten private und auch institutionelle Kontakte fördern. Kenntnisse über das Fremde fördern Verständnis und Vertrauen. Wir bieten jährlich Reisen nach Be’er Scheva und ins ganze Land an.
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