Thema.

Antidemokrat, Rassist und Völkermörder

Die Lettow-Vorbeck-Straße wird umbenannt - Thema 01/11 Frohes Vohwinkel?

„Der Widerstand gegen die Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße ist mir unbegreiflich“ sagt Karl Hundsdörfer, der für die Partei „Die Linken“ in der Bezirksvertretung Wuppertal-Vohwinkel sitzt. Schon als der Geschichtslehrer vor rund 30 Jahren nach Wuppertal zog, war er entsetzt, hier eine Straße zu finden, die nach dem General benannt war. Immerhin wusste er als Historiker Genaueres über Paul Emil von Lettow-Vorbeck. Zum Beispiel, dass dessen Lebenslauf sich wie eine gründliche Auflistung der größten Kriegsverbrechen und Völkermorde des frühen zwanzigsten Jahrhunderts liest

„Wir müssen Aufklärungsarbeit leisten“

Arif Izgi zu Extremismus und Fremdenfeindlichkeit in Vohwinkel - Thema 01/11 Frohes Vohwinkel?

engels: Herr Izgi, wie lebt es sich in Vohwinkel mit Migrationshintergrund?
Arif Izgi: Wie in allen anderen Stadtteilen auch lebt es sich recht gut in Vohwinkel. In unserem Stadtteil gibt es gute Jugendeinrichtungen, die eine hervorragende Arbeit machen und zur Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen beitragen.

„Das Miteinander funktioniert ausgezeichnet“

Sebastian Goecke über die verzerrte Wahrnehmung von Rechtsextremen - Thema 01/11 Frohes Vohwinkel?

engels: Herr Goecke, ist Rechtsextremismus in Wuppertal ein Thema?
Sebastian Goecke: Leider ja. Seit der letzten Kommunalwahl haben wir jeweils einen Vertreter der NPD und der Republikaner im Stadtrat. In letzter Zeit ist in Vohwinkel eine Szene Autonomer Nationalisten entstanden.

Die freundliche Ecke Wuppertals?

Der Stadtteil Vohwinkel fällt durch radikale junge Männer auf - THEMA 01/11 FROHES VOHWINKEL?

Tristesse strahlt der Bahnhofsvorplatz von Vohwinkel aus. Schneeregen tropft in die großen Pfützen vor dem Gehweg. Alle angrenzenden Ladenlokale stehen leer. Die Schaufenster sind notdürftig mit Packpapier verklebt. Lenkt der Besucher seine Schritte unter die Eisenbahnbrücke und dann links auf die Kaiserstraße Richtung Postamt, verstärkt sich sogar noch der Eindruck. Kaum ein Geschäft ist in den ehemals herrschaftlichen Häusern aus der Gründerzeit noch geöffnet. Wer einen Endzeitfilm drehen möchte, könnte hier viele geeignete Kulissen finden. Wie aber mag es denen gehen, die hier wohnen? Der Stadtteil hat in den letzten Wochen mehrere Male für Schlagzeilen gesorgt. Von den Jugendlichen, die mit Pfefferspray die Premiere des Films „Das braune Chamäleon“ vom Medienprojekt Wuppertal im Cinemaxx verhindern wollten, kamen zwei junge Männer aus Vohwinkel.

Flaute in der Klingenstadt

Ein Windkraftwerk konnte in Solingen bislang nicht errichtet werden - Thema 11/10

EIm tiefen Tal zu Glüder wurde am 6. Januar 1903 Solinger Stadtgeschichte geschrieben. In Anwesenheit der Solinger Stadtväter und Vertreter der lokalen Industrie wurde der Kaisersaal mit elektrischer Energie erleuchtet.

Wolken über dem Sonnendach

In Vohwinkel streiten Stadt und Kirche um ein Solarkraftwerk - Thema 11/10

Rechtswidriger Vorgang oder Musterbeispiel für pingelige Bürokratie? Dunkle Wolken liegen jedenfalls über modernen Solarkollektoren mit einer Leistung von 18 Kilowatt. Die erst im Dezember 2009 installierte Photovoltaik-Anlage mit rund 100 Platten auf dem Dach des Gemeindezentrums der Evangelischen Kirchengemeinde in Wuppertal-Vohwinkel wird zum juristischen Streitfall.

„Betreiber von Kernkraftwerken werden bevorzugt"

Stefan Thomas über die Konsequenzen der schwarz-gelben Energiepolitik - Thema 11/10

engels: Herr Thomas, trägt die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken zum Klimaschutz bei?
Stefan Thomas: Nein, sie bringt eher Nachteile für den Klimaschutz, weil sie den Umbau des Energiesystems hinauszögert.

„Kernkraft konkurriert mit regenerativen Energien“

Norbert Hüttenhölscher zu der Situation der Wuppertaler Stadtwerke - Thema 11/10

engels: Herr Hüttenhölscher, sind Sie zufrieden mit der Energiepolitik der Bundesregierung?
Norbert Hüttenhölscher: Viele Teile des Energiekonzepts der Bundesregierung sind sehr ambitioniert und zu begrüßen. Aus Sicht der Stadtwerke wäre aber eine kürzere Laufzeitverlängerung wünschenswert gewesen.

Goliath und David

Die grossen Energieunternehmen profitieren von der Politik der Bundesregierung - THEMA 11/10

ENGELS-THEMA IM November:
HOCHSPANNUNG

Die in Berlin beschlossene Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke spaltet nicht nur Regierende von Regierten. Während sich die großen Energiekonzerne über Extragewinne freuen können, sind die Aussichten für die Wuppertaler Stadtwerke nicht gerade rosig.


Ein rostiges Denkmal

Die Adlerbrücke bietet ein facettenreiches Bild - Thema 10/10

Es regnet an diesem trüben Septembernachmittag. Der Geruch von moderndem Wasser steigt aus der Wupper empor. Dampf zischt aus den Rohren für die Fernwärme und nebelt das Bild der historischen Adlerbrücke ein. Auch die anderen Leitungen und Rohre, die an die Stahlkonstruktion angebracht sind, rosten vor sich hin und machen keinen vertrauenserweckenden Eindruck.

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