Vom Typischen zum Besonderen: Unlängst fanden in NRW einige beachtliche Themenausstellungen zur avancierten zeitgenössischen Plastik statt, die etwa ihrer biomorphen Formsprache und der Verwendung aktueller Materialien nachgingen.
Auch b.10, die zehnte Premiere von Ballettchef Martin Schläpfer mit dem Ballett am Rhein in Düsseldorf ist wieder ein ästhetischer Genuss: Purer Tanz in höchster Vollendung zu postmodernen Kompositionen von Schnittke, Lachenmann und Strawinsky.
Die jüngsten Spiele der Kölner und Gladbacher haben gezeigt: Der FC ist nur Podolski und die Borussia funktioniert auch ohne Reus. Aktuell verfolgen die beiden Traditionsklubs, deren Fans so gern Rivalitäten heraufbeschwören, entgegengesetzte Fahrtrichtungen.
Wo muss das Verständnis für eine Religion aufhören, und wo die Verteidigung der Menschenrechte anfangen? Der australische Choreograph Lloyd Newton bietet mit seinem Kölner Gastspiel ein gefeiertes Stück, das seine ganz eigene Ausdrucksweise und Rhetorik findet.
Der Reiz der Choreographie von Clint Lutes und Tommy Noonan liegt in ihrem Minimalismus; sowohl Bewegungsrepertoire als auch Inhalt sind sparsam gehalten. Das ist gerade zu Beginn äußerst komisch und amüsant – der Funke der Genialität will aber nicht so recht überspringen.
Klaustrophobe Enge und eisige Kältekammer. Die Choreografin Barbara Fuchs, gerade erst vom Kölner Tanzbeirat für eine dreijährige Projektförderung ausgewählt, erspart ihrem Publikum nichts, um es auf die Tanz- und Klangperformance „Unter Null“ in der Kölner Wachsfabrik einzustimmen.
In knalliger Optik, dabei aber auch deutlich komplexer als vorherige Stücke der Japanerin präsentierte sich „Bubble Boxing“ zu Globalize:Cologne. Nach der Uraufführung in Berlin zeigte uns die Inszenierung auch in Köln, wie Comics funktionieren.
Lärm, Lärm und noch mehr Lärm. Im vollbesetzten Kölner Schauspiel heizte der israelische Choreograph Hofesh Shechter mit seinem Gastspiel dem Publikum gehörig ein – der Tanz hatte sich dabei zweifelsohne zugunsten der Geräuschkulisse unterzuordnen.
Seit einem Jahr gibt es die Kolumne Opernzeit, und anlässlich dieses Jubiläums möchte ich in eigener Sache berichten. Soeben wurde die Oper „Die Stadt der Blinden“ am Opernhaus Zürich mit großem Erfolg uraufgeführt...
Im September gab die von NRW-Kulturministerin Ute Schäfer einberufene Theaterkonferenz die Ergebnisse bekannt, wie die vom Land bereitgestellten 4,5 Millionen Euro für Stadttheater und Orchester besonders finanzschwacher Städte verteilt werden sollten.
biograph |
choices |
engels und
trailer
- die online Kinoprogramme für
Bochum,
Bonn,
Castrop-Rauxel,
Dortmund,
Düsseldorf,
Duisburg,
Essen,
Frechen,
Gelsenkirchen,
Hagen,
Herne,
Hürth,
Köln,
Leverkusen,
Lünen,
Mülheim,
Neuss,
Oberhausen,
Recklinghausen,
Solingen und
Wuppertal