Der Maler Norbert Tadeusz machte sich bereits in den 70er Jahren mit seinen Peep-Show-Malereien einen Namen. Dem Paten der „Neuen Wilden“ deutschen Maler widmet das Bochumer Kunstmuseum nun eine erste Retrospektive.
Ein wenig eingeschüchtert schaut das Gürteltier schon auf seinem Porträt. Es ist halt nicht gewohnt, so sehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Aber so ist das eben bei Heidi und Hans-Jürgen Koch, die beiden Fotografen nehmen ihre Models ernst, gerade weil es sich bei ihnen oftmals um Tiere handelt.
Die Kölner Galerie Kaune, Sudendorf zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der amerikanischen Starfotografin Roxanne Lowit. Die Ausstellung vereint Fotografien von Promis der Mode- und Kunstszene, denen sich Lowit auf sehr persönliche, aber auch augenzwinkernde Weise zu nähern wusste.
Ausstellungen zum Selbstporträt sind selten. Denn so viele derartige Bildnisse gibt es ja gar nicht, und dann werfen sie in ihrer Verschiedenheit ein Bündel an Fragen, Überlegungen und Ansätzen auf.
Von der Technik hinter den klimatisierten Räumen im Bonner Kunstmuseum ist nichts zu sehen oder zu hören, dennoch ist die unsichtbare Belüftungsanlage irgendwie symbolisch für die aktuelle Ausstellung „Through the Looking Brain“.
Am Anfang jeder ernsthaften Themenausstellung steht die Feststellung wiederkehrender Sachverhalte. Derzeit wenden sich (jedenfalls) drei Ausstellungen der zeitgenössischen Skulptur zu und gehen ihren spezifischen Phänomenen nach.
Ihre Foto-Reihe „Canary“ aus dem Jahr 2007 machte die Japanerin zu einer bekannten Größe der zeitgenössischen Fotografie. Die Kölner Galerie Priska Pasquer stellt die berückenden und zugleich verstörenden Arbeiten bis zum 30. Juli aus.
Die Kunst reagiert auf ihre Zeit. So gehört die Landschaftsmalerei über die Jahrhunderte hinweg zu den zentralen Gattungen der Kunst. Im Impressionismus und Expressionismus fungiert sie schließlich als Anlass für den gestischen, subjektiven Ausdruck.
Bitte berühren: benützen, in die Hand nehmen – gleich an zwei Orten begegnet uns die ungewöhnliche Aufforderung gegenüber Kunst. Die traditionell passive Herangehensweise, der vorsichtige Abstand ist streckenweise aufgehoben, der Betrachter ist einbezogen und animiert, das Kunstwerk zu vollenden.
Vor allem war Buckminster Fuller (1895-1983) Visionär und Utopist. Er hat als Pionier in seiner Zeit Phänomene der Biologie und der Natur auf die Architektur und Kunst übertragen, welche heute zumal in diesen Bereichen mehr denn je aktuell sind.
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