Ein Jahrhundertgenie, das weltbekannt ist. Pablo Picasso (1881-1973) ist der Inbegriff für moderne Kunst: Seine Werke kosten Millionen, niemand stellt seine Bedeutung in Frage, aber alles Unverständnis gegenüber moderner Kunst konzentriert sich auf ihn.
Japan befindet sich im Fadenkreuz der Katastrophen. Heute sind es die Bedrohungen durch die Natur und die Folgen eines leichtfertigen Umgangs mit der Atomenergie, die das Land in Schockstarre versetzt hat. Eine Epoche hat ihr Ende gefunden. An ihrem Anfang stand ebenfalls eine Katastrophe, der Krieg und das Inferno der Atombombenabwürfe.
Zur Eröffnung des Japan Media Arts Festival ist das Yellow Submarine der Beatles in der Jetztzeit angekommen. Aus dem Meer des Internets hat sich ein Alien ins Boot geschlichen und ist im Dortmunder U aufgetaucht. Miku ist ein singendes künstliches Wesen.
Natürlich durfte man sich auf diese Ausstellung freuen: Die Malereien und Zeichnungen von Tomma Abts sind in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen.
Der Maler Norbert Tadeusz machte sich bereits in den 70er Jahren mit seinen Peep-Show-Malereien einen Namen. Dem Paten der „Neuen Wilden“ deutschen Maler widmet das Bochumer Kunstmuseum nun eine erste Retrospektive.
Ein wenig eingeschüchtert schaut das Gürteltier schon auf seinem Porträt. Es ist halt nicht gewohnt, so sehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Aber so ist das eben bei Heidi und Hans-Jürgen Koch, die beiden Fotografen nehmen ihre Models ernst, gerade weil es sich bei ihnen oftmals um Tiere handelt.
Die Kölner Galerie Kaune, Sudendorf zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der amerikanischen Starfotografin Roxanne Lowit. Die Ausstellung vereint Fotografien von Promis der Mode- und Kunstszene, denen sich Lowit auf sehr persönliche, aber auch augenzwinkernde Weise zu nähern wusste.
Ausstellungen zum Selbstporträt sind selten. Denn so viele derartige Bildnisse gibt es ja gar nicht, und dann werfen sie in ihrer Verschiedenheit ein Bündel an Fragen, Überlegungen und Ansätzen auf.
Von der Technik hinter den klimatisierten Räumen im Bonner Kunstmuseum ist nichts zu sehen oder zu hören, dennoch ist die unsichtbare Belüftungsanlage irgendwie symbolisch für die aktuelle Ausstellung „Through the Looking Brain“.
Am Anfang jeder ernsthaften Themenausstellung steht die Feststellung wiederkehrender Sachverhalte. Derzeit wenden sich (jedenfalls) drei Ausstellungen der zeitgenössischen Skulptur zu und gehen ihren spezifischen Phänomenen nach.
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