Was ist eigentlich der Sound des Ruhrgebiets? Die leicht heiseren Stimmen der Fußballfans? Oder...
Es ist gerade einmal 25 Jahre her, da stellte sich die Musikindustrie in Deutschland völlig anders dar, als sie das heute tut: Es gab eine Handvoll Majorlabels, die nach und nach zu breit aufgestellten und international operierenden Konzernen der Unterhaltungsindustrie mutierten, und daneben gab es kaum etwas.
Der Retter naht. Er hat einen Berg Golddukaten zum Pressetermin mitgebracht. Und einen Esel auch. Der scheißt ihm vielleicht noch ein, zwei Münzen dazu. Wer jetzt an die Wirtschaftskrise denkt, liegt selbstverständlich falsch.
Ein wenig hatte man sich ja schon gewundert. Inmitten von deutschen Kriegstötungen und sich verschärfenden sozialen Antagonismen fällt deutschen Musikanten nichts Besseres ein, sich die Sicherheit der Zweierbeziehung als Gegengift zur „Welt, in der nichts bleibt“ zu wünschen.
„Alla turca“ klingt verführerisch, süß, duftend, fremdartig, orientalisch geheimnisvoll. Mozart liebte die Türkenoper, seine Entführung aus dem Serail spielt zwischen Säulen und bärtigen Männern in bunten Pumphosen. Fazil Say, Pianist aus Ankara, kam als 17jähriger Stipendiat nach ersten Studien in der Türkei ins gepflegte Düsseldorf am Rhein, um...
Wer als Musiker oder Band etwas auf sich hält oder werden möchte, geht in eine der Metropolen Deutschlands, Köln, Hamburg, München oder vorzugsweise Berlin. Dieses ungeschriebene Gesetz gilt seit Jahrzehnten und die Dringlichkeit, einen solchen Schritt zu tun, scheint...
Wie ein fettes blaues UFO sitzt die Rathausgalerie, das aktuelle Großbauprojekt in Leverkusen, ab Frühjahr 2010 auf gläsernen Landungsstempeln. Traurig ist die Geschichte von den Leverkusener Rathäusern und den lustvoll schwingenden Abrissbirnen.
Seit Jahren scheint es, dass sich die Dance- und Elektro-Szene NRWs nahezu ausschließlich in Düsseldorf und Köln abspielen würde. Dabei hat sich unter dem Radar der Öffentlichkeit im Ruhrgebiet eine Struktur etabliert, die nicht nur Erfolge vorzuweisen hat, sondern auch noch kreativ neue Wege geht.
Promis und Sternchen sonnen sich gern im Gewitter der Blitzlichter. Die Fotografen suchen immer den Star, und der steht, geht oder sitzt stets ganz vorn, an der Rampe. Beim Jazz ist das etwas anders. Bei ganz jungen Bands hat der das Sagen, der einen Proberaum hat.
Letztens saß ich im Zug neben einer Studentin, etwa Mitte zwanzig. Mit etwas hektischen Bewegungen jonglierte sie Kaffee, Brötchen und eine Zeitung und führte gleichzeitig ein Gespräch mit ihrem Gegenüber: „Wenn uns nichts einfällt, drehen wir das Thema eben auf 'Schlimm, schlimm, Wirtschaftskrise.‘“
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