Ecki schiebt sich den Hut in die Stirn. Gerade hat er wieder gesehen, welche geilen Bands im Sommer über den Alten Kontinent streunen, immer auf der Suche nach dem zusätzlichen Gig für ihren löchrigen Tourneeplan.
Die Kulturhauptstadt wird von den Szenen der Subkultur allenfalls mit einem Schulterzucken aufgenommen. Dass kleine Strukturen durch den großen Zauber 2010 Unterstützung erfahren könnten, wagen Firmen wie der Duisburger Verlag und Mailorder Plastic Bomb nicht einmal mehr zu hoffen.
Einsam recken sich zwei Arme aus der stillen See. Heftig fuchteln sie in der Luft und eine delikate Stimme ruft: „Jazz, Swing, Blues, mit Pfiff arrangiert, sie sind nicht tot! Die alten Songs besitzen unsterbliche Reize, sie liefern ja nur das Podest, auf dem wir tanzen, spielen und singen.“
Vor dem iPhone gibt es kein Entkommen. Immer wenn an einer der zahlreichen Hochkulturspielstätten des Ruhrgebiets in Großbuchstaben “POP” angeschlagen ist, kann man sich einer Sache sicher sein: Während der Zugabe wird der Blick auf die Bühne durch ein grobpixeliges Handy-Display in der Reihe vor einem verdoppelt.
Frühlingsgefühle. Keine Schmetterlinge im Bauch, aber immerhin Besuch aus Portugal. Maria Joao, deren Accent circonflexe auf dem kleinen a im Nachnamen ein berauschtes AAhhhoo evoziert, hat wieder einmal ihr Schaffensgebiet erweitert.
Es gibt nicht wenige Historiker des HipHop, die das erste in Deutschland entstandene Rap-Album in Köln verorten. Es heißt „Watch Out For The First Rail“, kam von der Formation LSD, wurde 1991 erstmals und 2008 auf Melting Pot Music wiederveröffentlicht.
Es ist vollbracht. Die Zeit der dumpfbackigen und viel zu laut dröhnenden Karnevalsmusik – regional mal mehr, mal weniger – ist überstanden. Zu keiner Zeit tummeln sich mehr Terroristen des guten Geschmacks auf den bunten Bühnen des Frohsinns als in der närrischen Zeit.
Der Frühling zeigt die ersten Blüten, eine gute Gelegenheit, mal wieder vor die Tür zu gehen. Besonders für Popfans: Auch außerhalb von verschwitzten Clubs und Konzertsälen mit Patina kann man sich in entspannter Runde über...
„Young German Jazz“ wird als Markenlabel in den letzten Jahren erfolgreich etabliert. Produzent Siggi Loch hat vor einigen Jahren dieses Produkt erfunden, um „der jungen deutschen Jazzszene zu helfen“, so Loch.
Die Trommeln im Jazz dröhnen nicht so laut, dass man sie nicht überhören könnte. Gerade wenn in Europa ein junges Talent zu einer Weltkarriere aufbricht, kann dies in einigen Landstrichen völlig unbemerkt bleiben.
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