Ein wenig warm ums Herz wird’s in der heiligen Zeit auch den Improvisierenden Musikern. Gedanken wanken dann um Familienglück, Zukunft und manchmal auch um Vergangenes.
Auf eine Anfrage von Jazzveranstaltern und Musikern bei der GEMA, wie die problematische Situation kleiner Clubbetreiber, die Improvisierte Musik fördern, finanziell zu besänftigen sei...
Wenn die braunen Blätter über die Gehwege tanzen, kann der Musikliebhaber auch mal die Beine auf dem Sofa ausstrecken. Das muss er nicht, denn die Konzertprogramme der Konzerthäuser und Clubs quellen über vor qualitativ erstklassigen Angeboten – bei stetig sinkenden Besucherzahlen.
Sie starten wieder durch, die Konzerthallen im Umland. Es werden ja immer mehr, denken wir an Gerüchte aus Aachen und an Tatsachen aus Bonn, an Bochumer Träume und Duisburger Realitäten.
Die Pause in der Musik ist nicht wirklich still. Sie kann der Höhepunkt eines Werkes sein, wenn der Dirigent nach dem letzten Ton die Arme nicht absinken lässt, sondern versucht, die Applausfetischisten zu irritieren, dass sie nicht in diese „heilige“ Stille einbrechen und das zerstören, was da innerlich nachklingt.
„Die Limpe waas, wo die Aans is“, schwor der Pianisten-Guru Friedrich Gulda auf die Qualitäten der Aktionskünstlerin und Musikerin Limpe Fuchs. Der Gulda, das war einst ein starker Typ, der gern mal nackert ins Klavier stieg, gar nicht zum Konzert erschien oder statt Mozart Monk vortrug.
Bevor die ersten EM-Fußballspiele aus Österreich und der Schweiz angepfiffen werden, bot unser Land mit dem Festival „scene: österreich in nrw“ ein erstes Aufwärmtraining für Österreich.
Wenn Moers ruft, stehen alle anderen Bühnen der zeitgenössischen Musik in diesem Monat in unserer Region hinten an. Die Dosis, die der musikalische Gast in dem berühmten Zirkuszelt im Schlosspark verabreicht bekommt, ist laut, schrill...
2010 sollte Karlheinz Stockhausens Lebenswerk „Woche aus Licht“ von der Kulturstadt „Ruhrgebiet“ erstmals im Zusammenhang aufgeführt werden. Davon ist schon lange nicht mehr viel zu hören.
Einen guten Wein veredelt die Zeit. Eine Stradivari klingt schon aus dem Grunde besser als eine Hightech-Geige der Neuzeit, weil die Qualität der Baumaterialien nur schwer zu kopieren ist.
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