Das Ende des Steinkohlebergbau ist die thematische Klammer zu Wagners Rheingold in Gelsenkirchen – die Ruhrbergleute kriechen durch Zwergenkönig Alberichs Stollen. Der Jubel bei der Premiere überwog einzelne Unmutsbekundungen.
Die Uraufführung des Werkes zur Pariser Weltausstellung 1867 hält den angereisten Fürsten und Staatsmänner Europas ironisch den Spiegel ihrer Herrschaft und Kriegslust vor und gibt sie dem Spott preis.
Der britische Regisseur inszeniert die beliebte Mozart-Oper mit einem spielfreudigen Ensemble und einem beschwingten Orchester.
Eine gründlich aktualisierte Fassung der Operette „Pariser Leben“ zeigt das Theater Hagen: mit Airbnb-Wohnungen, Karl Lagerfeld und Croissants.
Eine der am negativsten besetzten Sagengestalten wird in Essen inszeniert: die Medea.
Emilia Marty ist unsterblich, aber sehnt sich nach dem Tod. Wie die Endlichkeit unser Leben bestimmt, erzählt die Oper in Bonn.
Ein Tag im Lower East End von New York – Träume, Hoffnungen und Desillusion, ab 28. Arpil zu sehen an der Oper Köln.
Die Handlung von Brecht und Weills Oper über den Untergang einer Stadt wird in Jan Peters Inszenierung nach Gelsenkirchen verlegt – und geizt nicht mit Ohrwürmern, Kettensägensplatter oder comichafter Überzeichnung.
Drastische Kriegsbilder in Apocalypse Now-Manier, Headbanging und Dämonen auf der Bühne bescheren Einblicke in die Gedanken eines Psychopathen. Dessen Name? Otello.
Die Anziehung der Meerjungfrau: Auch Dvorak konnte sich ihr nicht entziehen. Seine Oper Rusalka erzählt Hans Christian Andersens Geschichte für die Bühne.
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