An der Essener Aalto-Oper lässt der holländische Regisseur Jim Lucassen in Händels „Ariodante“ von der Ritterromantik nicht viel übrig. Weitgehend leere Räume zeigen Menschen in einer einschüchternden Architektur.
Der Feldherr Otello ist aufgrund seiner Hautfarbe Ressentiments ausgesetzt. Verdis vorletzte Oper (1887) zeigt den Einfluss Wagners.
Auf Theaterbühnen gibt es nicht viel Platz zum Rennen. Die Oper mit Kristine Funkhauser nutzt die Vertikale und schafft mit dem „Herrn Zeit" eine zusätzliche Figur.
Eine musikalische Darstellung des Grauens die Musikgeschichte geschrieben hat. Fesselnd und eindringlich.
Vincenzo Bellinis heute fast vergessenem Zweiakter „La straniera“ wird an der Aalto-Oper neues Leben eingehaucht.
Die fatalen Folgen eines Haarschnitts: Samson und Dalila.
Wagners Tannhäuser trifft auf Jesus von Nazareth. Eine ulkige, aber durchaus gelungene Neuinterpretation der bekannten Oper. Sehenswert!
„Was in unseren Zeiten nicht erlaubt ist, gesagt zu werden, wird gesungen“, sagte Da Ponte. Mozarts „Le Nozze die Figaro“ steckt voller politischer Brisanz.
Bei „Don Pasquale“ zeigt sich erneut, dass die Chemie am Theater Hagen stimmt.
Als kauziger Künstler kommt er daher, der Gelsenkirchener Don Quichotte. In rasantem Tempo erzählt Elisabeth Stöppler die Geschichte eines modernen Ritters der Musikwelt, der am Ende seines Lebens von seinen Erinnerungen eingeholt wird.
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