Ist Militarisierung alternativlos? Der Ko-Vorsitzende des Bundes für Soziale Verteidigung diskutiert, wie einem kriegerischen Angreifer gewaltlos Widerstand entgegengesetzt werden kann.
Die Geschichte der Organisation beginnt noch vor dem Ersten Weltkrieg, zeitweise wurden die Mitglieder für ihre pazifistischen Überzeugungen politisch verfolgt. Sie bleibt ein wichtiger Gesprächspartner, gerade in Zeiten neuer Militarisierung.
Nicht Theorie, sondern gemeinsames Erleben steht im Mittelpunkt des Projekts, in dem Kinder und Jugendliche spielerisch Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie Gemeinschaftssinn entwickeln.
Wehrpflicht war bekanntlich gestern. Wer etwas gegen die neue Kriegsgefahr tun will, sollte zu wahrlich radikalen Maßnahmen greifen: Weniger Panzer, mehr Pils. Das war doch schon geschafft!
Dann kürzen wir halt bei der Kultur. Theater, Museen, Orchester, Bibliotheken, soziokulturelle Zentren oder Volkshochschulen gehören zu den ersten Leidtragenden bei klammen öffentlichen Haushalten.
Der Kulturstaatsminister macht genau das, wofür er von Friedrich Merz ins Kanzleramt geholt wurde: billigen konservativen Kulturkampf.
Kultur erfreut und provoziert. Die Provokation zu ertragen, fällt vielen Gruppen zunehmend schwerer. Der ehemalige Kulturstaatsminister betont, dass solche Konflikte diskursiv ausgetragen werden müssen.
Knappe Budgets, große Ideen: Zwischen Projektförderung und Visionen arbeitet das Kulturbüro Wuppertal daran, freie Kulturschaffende zu stärken und ihre demokratische Rolle zu unterstreichen.
Kulturelle Einrichtungen sind Orte, an denen wir staunen, lernen, nachdenken, fühlen und wachsen. Doch Kürzungen im Kulturbetrieb bedrohen deren Existenz. Ohne Orte der Kunst und Kultur wird eine Stadt zur Ödnis.
Museen genießen hohes Vertrauen und gelten als Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Yilmaz Dziewior spricht mit uns über Bildung, Sanierung und Provokation.
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